Boxenstopp Schweiz

Förderung von Theatertexten für junges Publikum von drei bis zwölf Jahren


Eine Veranstaltung der ASSITEJ Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra und der ASSITEJ Liechtenstein in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum Frankfurt am Main, dem Jungen Schauspielhaus Zürich, dem Theater Chur und dem TAK Theater Liechtenstein.

Mit der Vergabe von Stipendien zur Schaffung neuer Dramatik für Kinder sollen die Entwicklung der dramatischen Literatur für Kinder gefördert und Standards für die literarische und dramaturgische Qualität von Stücken des zeitgenössischen Theaters für ein junges Publikum diskutiert werden. Es wird die Entstehung neuer Stücke angeregt. Damit sollen Impulse für die Entwicklung des Kindertheater-Repertoires gegeben werden. AutorInnen haben die Möglichkeit, sich von der besonderen Qualität des literarischen Schaffens für ein junges Publikum zu überzeugen.


In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland in Frankfurt am Main, der ASSITEJ Schweiz/Suisse/Svizzera/Svizra, der ASSITEJ Liechtenstein, dem Theater Chur, dem Jungen Schauspielhaus Zürich und dem TAK Theater Liechtenstein wird im Rahmen des Boxenstopp-Projektes 2014/2015 in verschiedenen Stationen (Frankfurt, Leipzig, Schaan, Chur) die Entstehung von Kindertheatertexten professionell begleitet und unterstützt.

Die letzte Ausgabe von Boxenstopp Schweiz fand am 3. Oktober 2015 am Theater Chur statt.

BOXENSTOPP Schweiz/Liechtenstein

Erstmals konnte dieses Autorenprojekt zur Förderung neuer Dramatik für Kinder als eigenständiges Format für die Schweiz in Zusammenarbeit mit der ASSITEJ Liechtenstein entwickelt, durchgeführt und abgeschlossen werden. Nach einem intensiven Workshop-Tag, für den die ASSITEJ Liechtenstein im Theater am Kirchplatz in Schaan Gastgeber war und an dem die beiden Autorinnen Viola Rohner und Bettina Wegenast unterschiedlichste Rückmeldungen auf ausgeschriebene Szenen ihrer Stückprojekte bekamen, erstellten sie bis zum September Stückfassungen. Diese bildeten die Grundlage für Boxenstopp Chur. Es war der erste Anlass, an dem beide Texte in szenischen Lesungen öffentlich präsentiert wurden. Die Regie dafür hatten Eveline Ratering und Daniel Kuschewski übernommen, die seit Schaan die Entwicklung der Texte mitverfolgt hatten. In Chur kamen ein interessierter Kreis von Theaterpraktikern sowie erneut Studierende der Pädagogischen Hochschule Chur und auch eine Schreibwerkstatt zur engagierten Auseinandersetzungen über die beiden Texte zusammen. Dadurch konnten sehr unterschiedliche Erwartungen, Erfahrungen und Wahrnehmungen das Nachdenken über Dramatik für Kinder sowie über diese Theaterarbeit generell anregen. Nach den drei Tischgesprächen standen in zwei Werkstattgesprächen Fragen der Übersetzungsarbeit sowie des Verhältnisses von Theater und Schule im Mittelpunkt, zu denen u.a. die Leiterin des Theaterstückverlages Korn-Wimmer München sowie der rumänische Übersetzer Ciprian Marinescu beitrugen.

 

Anschliessend gab es für beide Autorinnen erneut intensive Arbeitsphasen an ihren Stücken, für die sie weiterhin Diskussionspartnerinnen hatten. Heute liegt „Wie Grossvater schwimmen lernte“ von Viola Rohner beim Verlag Felix Bloch Erben. Bettina Wegenasts „Let´s Play: Ein Spiel für Benny“ wird vom Theaterverlag Hofmann Paul in Berlin vertreten und hatte dort bereits eine szenische Lesung.

Frühere Ausgaben finden Sie unter «archiv».